Losung für Montag, 27. April 2020: „Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN.“ (1. Mose 3,8)

Manchmal ist es einfach zu Reißaus-Nehmen, weglaufen, verstecken. Wenn ich großflächige, ja globale Umweltzerstörung sehe, wenn hungernde Kinder zu Tausenden und Millionen via Medien in meine Welt kommen, wenn ich die Not in den Flüchtlingslagern und Kriegsgebieten wahrnehme, dann würde ich am liebsten die Augen verschließen, mich tot stellen, den Kopf in den Sand stecken. Doch das ändert nichts an der Not und der globalen Katastrophe. Wie Adam würde ich mich am liebsten vor Gott verstecken, die Verantwortung sollen doch andere tragen, ich kann ja eh nichts ändern…

Doch Adam versteckte sich, weil er sich seiner Verantwortung bewusst war. Später schiebt er seine Verantwortung der Frau, und die weiter der Schlange in die Schuhe. Es gibt halt immer irgendwelche Sündenböcke, an denen ich mich abputzen kann.

Jesus, das Osterlamm nahm meine Schuld auf sich. Wenn ich das bekennen kann, so brauche ich vor Gott kein Versteck mehr. Kann ihm gegenübertreten und meine Schuld eingestehen. Das ist erleichternd und macht Leben möglich. Aufrechtes Leben.